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Gibraltar Rückfahrt

Rückreise

Montag, 3. April

Nach den “Full English Breakfast” habe ich doch einen kleinen “Männerschnupfen” bekommen. Heute ist ein guter Tag für den Start der Rückreise.

Entgegen anders lautenden Gerüchten gibt es in Gibraltar doch ein Finanzamt. Es hatte sogar geöffnet!  Und es gibt interessante Berufe: Ikea-Transporteur.

Wir fahren nach Granada und wollen am nächsten Tag in die Alhambra.

Dienstag, 4. April

Um 6:30 klingelt der Wecker, um 8 Uhr eine riesige Menschenschlange vor den Kassen zur Alhambra in Granada, um 8:10 waren alle Tagestickets schon verkauft. Die nächsten Tickets übers Internet dauern 6 Wochen, ein Zeitschlitz von 30 Minuten wird zugeteilt in dem man den Palast sehen kann, für die Gärten hat man einen halben Tag Zeit. Ohne Reisegruppe mit festem Zeittakt hat man eher keine Chance.

Ganz enttäuscht 😔 sind wir dann nach Valencia gefahren und ins Aquarium gegangen. Absolut sehenswert! Hier ein Rundblick durch den Tunnel. Die Fische schwimmen über den Besuchern. Ebenfalls beeindruckend die riesige begehbare Voliere.

Vor dem Museum fand gerade eine kleine Fahrrad-Ralley statt.

Als Lemgoer weiss ich, dass sich die Japanische Riesenkrabbe natürlich mit ä und nicht mit ö schreibt. Das mit den deutschen Umlauten ist schon schwer für Ausländer.

Ein Video vom Fischtunnel.

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Mittwoch. 5. April

Von Valencia nach Lemgo.

Wenn du gerade in Frankreich bist und nicht von McDonald leben willst, dann kann ich dir die französische Kette Buffulo Grill empfehlen. Ein Schnellrestaurant, essen mit echtem Besteck und trotzdem preiswert. Guten Appetit!

Donnerstag, 6. April

Ankunft in Lemgo

Jede Reise geht einmal zu Ende. In 12 Tagen sind wir 6000 km gefahren und haben 7 Länder besucht: Deutschland, Frankreich, Spanien, Andorra, Gibraltar, Marokko und Luxemburg (zum Tanken).
Es hat riesig Spaß gemacht, wir haben viel gelacht, insbesondere mit dem Chef der ältesten Bar in Gibraltar, der ein wahrer Monty Python-Komiker war. Wir waren auch enttäuscht, dass es für Individualreisende faktisch nicht möglich ist, die Alhambra zu besuchen. Die Sonne war jeden Tag unserFreund. Es gab keinen Regentag.


Die Gastfreundlichkeit war zum Teil überwältigend, besonders in Afrika. Die Vielfalt der Menschen und Länder hat mich am meisten beeindruckt. Vom einsamen Andorra, über das grüne Frankreich, das lärmende, sonnenverwöhnte und kulturell sehr interessante Spanien, das “very British” Gibraltar, das ausgesprochen freundliche und saubere Marokko bis zum EU-Grenzzaum in Ceuta, es war eine riesige Vielfalt in viel zu kurzen 12 Tagen.


Da wir nichts geplant hatten, war jeder neue Tag spannend! Die Privatunterkunft von Airbnb ist eine super Sache. Man lernt ein Land aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen.

Mit Sonne im Herzen bedanke ich mich bei meinem Mitfahrer Satish. Wir waren vorher Freunde und sind es auch geblieben.