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Funktechnik

Elektromagnetisches Spektrum
Elektromagnetisches Spektrum

Die ersten Funkempfänger waren Detektoren

Mit dem Kristall-Detektor fing alles an
Mit dem Kristall-Detektor fing alles an

Bald kamen die Radioröhren.

Röhren_480x640

Auf dem Bild ist die große Sendetriode von Telefunken RS607 mit 2500 Watt. Der direkt geheizte Heizfaden benötigt bei 16,5 Volt ca. 15 Ampere. Das ist eine schöne Nachttischlampe.

Die kleine Röhre daneben ist die damals gängige Anzeigeröhre EM84, auch “magisches Band” genannt.

Die winzige Röhre daneben ist die 1A3 = DA90, eine indirekt geheizte Detektorröhre, der Nachfolger des oben genannten Kristalldetektors.

Telefunken Radio 1928
Telefunken Radio 1928

 

Stereoverstärker mit 4 x EL43
Stereoverstärker mit 4 x EL34

In den 1970er Jahren selbstgebauter Stereoverstärker mit 4 Röhren EL34 mit 2 x 35 Watt Ausgangsleistung. Hinter den im Dunkeln rot leuchtenden Röhren sind die beiden selbstgewickelten Ausgangstrafos, rechts ist der gemeinsame Netztrafo. Mit dem Anzeigeinstrument konnte der Anodenstrom jeder Röhre einzeln kontrolliert werden. Die Elektronik im Inneren des Aluminium-Gehäuses wurde mit Lötleisten verbunden.


Am Ende der Entwicklung steht heute der SDR (Software defined radio) Sende-Empfänger.

Flexradio_640x480

Die Radiowellen werden direkt über einen Analog-Digitalwandler digitalisiert und die weitere Verarbeitung findet im Computer statt. Die vielen Einstellknöpfe und Schalter werden im Computer simuliert. Erweiterungen und neue Fähigkeiten werden per Update eingespielt. Die Qualität, insbesondere der Frequenzfilter, ist um Klassen besser als in der Analogtechnik.

Da der gesamte Frequenzbereich in digitalisierter Form vorliegt, können große Frequenzbereiche mit beliebigen Diagrammen visualisiert werden. Eine Blindsuche des Senders ist nicht mehr erforderlich. Anschluss an den Computer mit USB, fertig.